Kinder brauchen eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an wichtigen Mikronährstoffen, wie Vitamine und Spurenelemente. Gerade in Wachstumsphasen oder bei körperlicher und geistiger Belastung werden diese lebensnotwendigen Nährstoffe vermehrt benötigt. Bei vielen Schulkindern ist die Versorgung aber nicht optimal – besonders Vitamin D und Folsäure, aber auch die Vitamine A (Beta-Carotin), B1, B2, Pantothensäure und Vitamin E sind nach Erhebungen des Österreichischen Ernährungsberichts 2003 unzureichend oder verbesserungswürdig.
Die Folgen sind nicht immer eindeutig. Dennoch gibt es Hinweise, wenn der kindliche Organismus nicht ausreichend versorgt ist. So haben Kinder, die schnell ermüden, nervös oder reizbar sind, oft eine zu geringe Vitaminaufnahme. Auch Lernfähigkeit, Konzentration und kognitive Leistungen werden durch den Mikronährstoffstatus beeinflusst. Und sogar das Verhalten von Problemkindern kann zu einem gewissen Grad mit einer suboptimalen Vitamin- und Spurenelementeversorgung in Zusammenhang gebracht werden.
|